Skaten, biken oder Streetball rund um die Brückenpfeiler der Waldschlößchenbrücke? Das Kulturhauptstadtbüro fördert ein Projekt des Architekturbüros „G.N.b.h. Architekten“, bei dem es unter dem Dresdner Bauwerk ausgesprochen sportlich zugeht. Das Projekt nennt sich „Brückenpark Dresden“ und möchte unter dem Motto „brachliegende Potenziale nutzen – Brücken verbinden“ bislang ungenutzte Plätze vor allem für Jugendliche, aber auch für alle anderen Bewegungshungrigen gestalten. Denkbar sind unter der Waldschlößchenbrücke künftig und dauerhaft zum Beispiel eine Skateranlage und Streetballfelder. Konkret wird es dazu am Sonntag, 24. September, zwischen 14 bis 16 Uhr: Auf beiden Elbuferseiten sorgen Installationen für ein erstes optisches Signal und machen damit auf das Projekt aufmerksam. An diesem Tag ist es auch möglich, mehr über das Vorhaben zu erfahren. Vertreter des Architekturbüros und des kooperierenden 248 Wheels e. V. sind vor Ort, um speziell mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Neben der Installation wird es auch eine kleine Minirampe für Skatboard & BMX auf der Neustädter Seite und einen Basketballkorb auf der Johannstädter Seite zum Ausprobieren geben. Mehr Informationen zum Projekt gibt es unter www.facebook.com/Brueckenpark.Dresden

Zuvor, am 21. September, startet das zweite vom Kulturhauptstadtbüro geförderte Projekt, es heißt „Wunschraumproduktion“ und lädt die Friedrichstädter ein, ihre Nachbarschaft und ihre Wunschräume in der Friedrichstadt gemeinsam und kreativ zu gestalten. Bis zum 23. September können die Stadtteilbewohner jeweils von 10 bis 18 Uhr im Outlaw-Gelände Mobile Arbeit Friedrichstadt, Adlergasse 2, an einer großflächigen, begehbaren Rauminstallation mitbauen. Neben dem offenen Bauen am „Wunschraum Friedrichstadt“ gibt es verschiedene Workshops zu Themen wie Urban Gardening oder die Erschließung urbaner Räume. Begleitet wird das Programm von Konzerten und Vorträgen. Den Abschluss bildet ein Symposium, unter anderem mit der Zukunftsstadt-Initiative, durch das der Fokus auf konkrete Ansatzpunkte zur praktischen Umsetzbarkeit gelenkt wird. Anschließend findet die Wunschraumproduktion ihren Ausklang bei einem Candlelight-Dinner an einer langen Tafel.
Weitere Informationen zum Projekt des Tagträumer Kulturförderung e. V. gibt es unter
www.elixir-dresden.de und wunschraumproduktion.tumblr.com

Im Rahmen des Projekts „2025 Euro für 2025“ des Kulturhauptstadtbüros wurden 13 Kleinprojekte ausgewählt, die auf kreative und ungewöhnliche Art und Weise die lokale Identität und die natürlichen Ressourcen der Stadt in den Blick nehmen, das gesellschaftliche Miteinander anregen oder Zukunftsvisionen für eine Stadt im Wandel entwerfen. Ziel ist es, Ideen auszuprobieren und im Hinblick auf das Jahr 2025 für ein größeres Vorhaben weiterzuentwickeln. Alle 13 Projektentwickler erhalten jeweils 2025 Euro, um ihre Projekte noch in diesem Jahr zu realisieren.