© Anika Huizinga
1.12.2019

Neue Heimat-Talk

(Kunst)Perspektiven aus Dresden und der Welt

Kunst und Kultur sind im 21. Jahrhundert längst global - ist es Dresdens zweifellos reiche Kulturlandschaft auch? Gilt der Satz "Think globally, act locally" auch in der Kunst? Und welche Perspektiven erwachsen aus globalisierter Kreativität für eine europäische Kultur(haupt)stadt? Darüber diskutierten der Kurator der Kulturhauptstadtbewerbung, Michael Schindhelm, und sechs prominente Gäste aus Dresden und der Welt im letzten "Neue Heimat"-Talk des Jahres 2019.

Zum Auftakt treffen Joachim Klement, Intendant des Staatsschauspiel Dresden, und die litauische Regisseurin und Filmemacherin Rugilė Barzdžiukaitė (Gewinnerin des Goldenen Löwen bei der 58. Biennale in Venedig 2019) aufeinander.

Im Anschluss beleuchten die Intendantin der Dresdner Philharmonie, Frauke Roth, und die indonesische Kuratorin Alia Swastika die Beziehungen zwischen lokal handelnden Institutionen und internationaler Kunstwelt.

Im dritten Gespräch werfen Carena Schlewitt, Intendantin des Hellerau - Europäisches Zentrum der Künste, und der Schweizer Regisseur und Theatermacher Stefan Kaegi (Mitbegründer der weltweit bekannten Gruppe Rimini Protokoll) einen Blick auf die kulturelle Vielfalt, die aus internationaler Kulturarbeit erwächst.

Die Talks am 1. Dezember ab 14 Uhr bilden den Abschluss des mehrtägigen Kunstprojektes „The Curious Deal - Ein außergewöhnlicher Tauschhandel“ und vertiefen das Programmfeld "The Power of Strangeness", mit welchem die Dresdner Bewerbung um den Titel "Kulturhauptstadt Europas" wenige Tage später vor die internationale Auswahljury tritt.

Ein Plädoyer für internationale Zusammenarbeit, Vielfalt der Künste und moderne Globalität, welches die Perspektiven der Dresdner Bewerbungskampagne als "Kulturhauptstadt Europas" eindrucksvoll zusammenfassen wird.

Programm

  • 14 – 15 Uhr | Rugilė Barzdžiukaitė & Joachim Klement
  • 15 -16 Uhr | Frauke Roth und Alia Swastika
  • 16 – 17 Uhr | Carena Schlewitt und Stefan Kaegi


Zwischen den Gesprächen gibt es jeweils eine Pause von ca. 10 Minuten.